Café Restaurant Moorstübchen (früher "Zum See" davor "Strand-Restaurant)

Das Moorstübchen.
Foto: Günter Ellenberg

Biergarten neben dem Moorstübchen.
Foto: Günter Ellenberg

Überdachte Veranda vom Moorstübchen.
Foto: Günter Ellenberg

Raimonde Berries (2006)

Bootsanleger vom Moorstübchen
Foto: Günter Ellenberg

Bootsanleger vom Moorstübchen
Foto: Günter Ellenberg

Das Moorstübchen vom See aus gesehen.
Foto: Günter Ellenberg

Das Moorstübchen vom See aus gesehen.
Foto: Günter Ellenberg

Das Moorstübchen vom See aus gesehen.
Foto: Günter Ellenberg

Hermann Beckmann hat den Pavillon (“Strand-Restaurant”) gebaut. Seine Tochter Johanne Stefanowski hat den Pavillon betreut und dann an Hermann Horstmann ca. im Jahre 1940 herum verpachtet. Hermann Horstmann hat er seit dieser Zeit auch schon einen Bootsverleih betrieben.
 

Hermann Horstmann hat das “Strand-Restaurant” (zunächst als Pavillon) betrieben. Später hat er dann eine  Gaststätte gebaut; und zwar nur den Raum, in dem heute die Theke steht. In späteren Jahren hat er das Gebäude vergrößert. Der Teil, der heute der Saal ist, kam dazu. Die Lokolität hat Hermann Horstmann bis 1988 betrieben. Aus dem ersten kleinen Lokal (“Strand-Restaurant”) von damals ist eine große, gemütliche Gaststätte (“Moorstübchen”) mit viel Athmosphäre geworden.


Hermann Horstmann hat das Lokal später veräußert.

 

Das das “Moorstübchen” hat Detlef Hötker gekauft und in Ausflugslokal “Zum See” umbenannt. Es wurde von Herrn Detlef Hötker von 1993 bis 2001 betrieben.
 

Ab März 2001 wurden die Eheleute Raimonde und Axel Berries die neuen Betreiber.


Später führte nur die Ehefrau, die jetzt Raimonde Huber heißt, das Lokal alleine weiter; musste es aber 2013 aus gesundheitlichen Gründen abgeben. 

 

Neue Eigentümer wurden 2013 Karina Held und Jürgen Weber.

 

 


29.08.2003
Gastwirte sind sehr zufrieden - Hücker Moor hat Hitze gut überstanden


Während sich in den Wäldern die Blätter schon bunt verfärben, sind die Gehölze rund um das Hücker Moor noch leuchtend grün. "Der Grundwasserspiegel ist hier sehr hoch", weiß Doris Bartelheimer vom Spenger Umweltamt. In dem gesamten Bereich hat die Vegetation unter der Hitze nicht übermäßig gelitten.

 

Sie kann nach der Hitzewelle ein positives Fazit für das Ökosystem des Naherholungsgebietes ziehen: „Auch das Fischsterben hat sich in Grenzen gehalten“. Regelmäßig hat der Gewässerwart des Angelsportvereins Herford, Hans-Jörg Börner, Proben gezogen und die Wassertemperatur gemessen. Grund zur Sorge bestand aber nicht. „Der Wasserstand hat sich insgesamt ganz gut gehalten“, urteilt Bartelheimer. Lediglich der Moorgraben habe in der Vergangenen Woche kein Wasser mehr geführt.

 

Einen rund 30 Zentimeter niedrigeren Wasserstand als normal hat Gastwirt Axel Berries vom “Moorstübchen” bei seinen regelmäßigen Messungen festgestellt.

 

In der Regel ist das Hücker Moor zwischen 80 Zentimeter und einem Meter tief. Ausnahmen bilden lediglich die Stellen, an denen sich die Quellen befinden. Hier hat das Gewässer eine Tiefe von mehr als 1,5 Metern. Zurzeit beträgt die Wassertiefe jedoch lediglich rund 60 Zentimeter.

 

Nur wenige Zentimeter fehlten, dann hätte der Bootsverleih aus ökologischen Gründen eingestellt werden müssen. Sonst wird zu viel Grund aufgewirbelt, erklärt Axel Berries. „Das habe ich in den vergangenen 20 Jahren aber noch nicht erlebt.“

 

Der lang ersehnte Regen wird der Tier- und Pflanzenwelt guttun: „Die Lehmböden sind sehr stark ausgetrocknet“, betont Doris Bartelheimer. Feuchtigkeit kann der Boden daher erstmal kaum aufnehmen. Erst wenn die obere Schicht, die so genannte "Krume" aufgeweicht ist, wird der Boden durchfeuchtet. Es ist laut Bartelheimer jedoch nicht zu befürchten, dass es mit den ersten Regenfällen wieder zu Überschwemmungen am Hücker Moor kommt.

 

Die Gastwirte rund um die größte Wasserfläche im Kreis Herford sind mit den vergangenen Wochen mehr als zufrieden. „Es war wirklich eine sehr gute Saison“, betont Axel Berries angesichts der Besuchermassen, die regelmäßig bei Gastwirt Axel Berries vom “Moorstübchen” Abkühlung am Rande des Hücker Moores gesucht haben.

 

Gut für die Wirte: Neben dem Fischsterben - laut Bartelheimer wurden nur vereinzelt verendete Tiere entdeckt - hielt sich auch die Geruchsbelästigung in Grenzen. Berries führt das auf die scharfen Kontrollen des Kreises Herford zurück. „Es wird überwacht, dass hier keine Abwässer eingeleitet werden“, versichert er. Auch die Universität Bielefeld und das Biologiezentrum Bustedt entnehmen hier regelmäßig Wasserproben.

Die Sonne scheint, ein Schwan setzt zum Flug an und benutzt einen Großteil des Hücker Moores als Startrampe. Unter dem Vordach des „Moorstübchens“ im Schatten sitzt Raimonde Berries und genießt einen Kaffee.

 

„Es war schon lange mein Traum ein Café zu besitzen, das hier ist jetzt ein bisschen größer geworden, aber na gut“, erzählt die Mitbesitzerin des „Moorstübchens“. Vor fünf Jahren machten sich ihr Mann Axel Berries und sie auf die Suche nach einer geeigneten Immobilie. Dann fanden sie das ehemalige Café „Zum See“. Vor Ostern diesen Jahres unterschrieben sie die Kaufverträge. „Hier war alles sehr heruntergekommen, aber der Blick über das Moor ist fantastisch“, erinnert sich Raimonde Berries. 

 

„Am Tag des Herrn“, wie ihr Mann einwirft, Gründonnerstag, öffnete schließlich das „Moorstübchen“.

 

„Direkt am ersten Tag hatten wir eine große Geburtstagsfeier; das bedeutete Tag- und Nachtarbeit während der Renovierungsphase. Zum Glück haben alle unsere Handwerkerfreunde, Familienmitglieder und die Behörden toll geholfen“, lobt Raimonde Berries.

 

Restaurant, Café, Biergarten und Bootsverleih bereiten dem Familienbetrieb viel Arbeit. Aber die Eheleute Berries haben sich dennoch gut eingelebt. „Mit Beckmanns von neben an verstehen wir uns sehr gut“, freut sich Raimonde Berries.

 

Seit der Neueröffnung ist die Gaststätte stets gut besucht. „Wir freuen uns sehr darüber, wie gut unser Restaurant von den Kunden angenommen wird“, sagt die Gastronomin. Hausmannskost und Fischspeisen werden angeboten;  allerdings „nicht aus dem Hücker Moor." 

 

Die Angler behalten die Fische, die sie hier rausziehen, lieber für sich“, schmunzelt Raimonde Berries.

 

In Bünde-Ahle wurde sie 1962 geboren, mit 19 Jahren schloss sie ihre Ausbildung zur Bürokauffrau ab. Fünf Jahre später lernte sie, mit Mädchennamen Oberbremer, ihren Mann Axel Berries kennen. Nach ihrer Heirat arbeitete sie in der Spedition ihres Mannes und in der Schaustellerbranche. „Mit einem Mandelwagen bin ich durch die Gegend gefahren und habe auf Volksfesten im Umkreis von 50 Kilometern Süßigkeiten verkauft. „Elf Jahre lang verdiente sich Raimonde Berries so noch zusätzlich Geld, um sich den Traum vom eigenen Café zu erfüllen.

 

 

 


02.04.2010
Raimonde Huber betreibt seit zehn Jahren die Gaststätte Moorstübchen. 17 Ruderboote sind bei ihr am Ufer vertäut. Jedes Jahr im Frühling müssen sie restauriert werden. "Die Boote werden dann abgeschliffen, geflickt und anschließend lackiert", berichtet Huber. 

 

Zwei Tage dauert das. Dann sind die bunten Wasserfahrzeuge wieder moorseetauglich.

 

In diesem Jahr hat Huber allerdings vier ihrer Boote aussortieren müssen. Mit dem Kiel nach oben liegen sie jetzt wie gestrandete Wale an Land. An einigen Stellen blättert der Lack ab. "Die waren bestimmt schon an die 40 Jahre alt", vermutet Huber (früherer Name Berries). Zeit, sie auszutauschen. 

 

Denn verzichten mag sie auf die vier aus ihrer Flotte nicht. "Die Leute lieben die Boote", sagt sie. Manche kämen sogar extra wegen der Rudertouren zum Hücker Moor.

 

Beliebig viele neue Boote kann Huber aber nicht anschaffen. "Die Stückzahlen sind begrenzt." Insgesamt dürften nur rund 100 Boote auf dem See schippern. Und die würden auf die vier Gaststätten des Moores verteilt.

 

August 2021

Neue Pächterin Natalie Sindermann renoviert das Spenger Traditionslokal am Hücker Moor

Eröffnung Anfang August 2021

 

Aus dem Moorstübchen wird das Strand-Haus

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