Politik in Hücker-Aschen in den letzten 100 Jahren
Verwaltung, Gebietsumfang und Politik
Europawahl 2019 Hücker-Aschen



Bundestagswahlen in Hücker-Aschen
Datum SPD CDU FDP KPD Unabh. RSF Zentrum RWVP
14.08.1949 332 174 32 26 34 40 17 1
Datum
06.09.1953 SPD CDU FDP KPD DP BHE GVP DRP
403 256 80 12 6 42 6 -
Datum
15.09.1957 SPD CDU FDP KPD DP GB/BHE DRP
386 253 78 - 34 18 5
Datum
17.09.1961 SPD CDU FDP GDP DFU DRP
415 184 199 6 6 3
Datum
19.09.1965 SPD CDU FDP NDP DFU
369 244 137 16 1
Datum
28.09. 1969 SPD CDU FDP NPD DFU
415 259 68 16 1
Datum
19.11.1972 SPD CDU FDP NPD DKP
569 261 53 8 1
Datum
03.10.1976 SPD CDU FDP DKP AVP NPD
545 343 65 1 - 3
Datum
05.10.1980 SPD CDU FDP DKP Grüne KBW
554 287 69 - 18 -
Datum
06.03.1983 SPD CDU FDP DKP Grüne EAP KPD NPD
498 407 37 - 41 - - 1
Zweitstimme 476 366 83 - 59 - - -
Hücker-Aschen Kommunalwahlen (in Prozent):
Jahr UWG CDU SPD FDP GRÜNE daS Die Partei
04.05.1974 28,66 22,88 48,46 - - - -
30.09.1979 27,50 23,55 41,71 7,23 - - -
30.09.1984 25,93 19,22 42,35 3,41 9,09 - -
01.10.1989 21,70 21,20 42,35 4,10 8,20 - -
16.10.1994 13,10 27,00 41,50 3,50 7,90 7,00 -
12.09.1999 12,50 36,29 38,30 2,88 4,99 5,04 -
26.09.2004 14,25 37,29 31,99 3,72 8,00 4,75 -
01.10.2009 14,83 33,55 36,16 5,67 9,78 - -
25.05.2014 15,30 33,20 38,40 3,30 9,80 - -
13.09.2020 16,84 26,61 37,82 3,41 15,32 - -
14.09.2025 18,75 29,96 35,34 3,57 10,05 - 2,32
Prozentuale Stimmenanteile Kommunalwahlen Stadtwerdung 23.03.1969:
UWG 38,23 %
CDU 19,44 %
SPD 42,33 %
Eine neue Stadt wird geboren
In den Jahren 1967 und 1968 wurden die Beschlüsse für die kommunale Neugliederung gefaßt. Die “Stadt Spenge” wurde mit Wirkung vom 01.01.1969 aufgrund eines Gesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen bei gleichzeitiger Auflösung des Amtes Spenge durch den Zusammenschluß der bis dahin selbständigen Gemeinden Bardüttingdorf, Hücker-Aschen, Lenzinghausen, Spenge und Wallenbrück gebildet.
Die Neugliederung - sie war eine Gebietsneuordnung - wurde in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Hier in Nordrhein-Westfalen begann sie 1969. Sie war 1977 abgeschlossen und erfolgte kreisweise. Der Kreis Herford wurde bereits 1969 als einer der ersten Kreise im Land Nordrhein-Westfalen neu gegliedert.
Ziel der Neuordnung war es, größere, und damit leistungsfähigere Gemeinden zu schaffen.
Namen der Gemeinde- und Amtsvertreter, die den wichtigen Beschluß gefaßt haben:
Gemeindevertretung Hücker-Aschen:
Bürgermeister Horst Fischer-Riepe
Wilhelm Beckhoff
Johannes Hofmann
Rudolf Lennier
Paul Mehlich
August Menkhoff
Heinrich Müller
Hermann Placke
Ewald Schierbaum
Gustav Schierbaum
Karl-Heinz Schierbaum
Wilhelm Wittemeier
Karl-Heinz Wortmann
Auszug zu dem Protokollbuch der Gemeindevertretung zu Hücker-Aschen
In der am 14. März 1967 stattgefundenen Sitzung, zu welcher die Mitglieder vorschriftsmäßig eingeladen und in beschlußfähiger Anzahl erschienen waren, wurde folgendes verhandelt und beschlossen:
Beschluß:
Zu Punkt 7) der Tagesordnung:
Kommunale Neugliederung
Bürgermeister Fischer-Riepe und Amtsdirektor Hemminghaus befassen sich eingehend mit der kommunalen Neugliederung der Gemeinden und erläutern die vom Landkreis erarbeitete Konzeption. In der anschließenden Diskussion wird das Für und Wider der Bildung von Groß-Gemeinden erörtert. Die Gemeindevertretung stimmt einer kommunalen Neugliederung auf der Grundlage der vom Oberkreisdirektor erarbeiteten Konzeption grundsätzlich zu. Sie will in der nächsten Sitzung jedoch noch über Einzelheiten beraten und danach einen endgültigen Beschluß herbeiführen.
Einstimmiger Beschluß
Schreiben des Amtsdirektors Spenge an den Oberkreisdirektor Herford bzgl. der Bauleitplanungen in den Gemeinden des Amtes Spenge:
Gemeinde Hücker-Aschen:
Der im Jahre 1949 aufgestellte Wirtschaftsplan wurde gemäß § 173 BBauG zu einem unbefristet geltenden Flächennutzungsplan im Sinne des § 5 BBauG erklärt. Ein neuer Flächennutzungsplan befindet sich in Arbeit. Der Entwurf wurde bereits am 01.12.1965 mit den Trägern öffentlicher Belange erörtert. Alle beteiligten Dienststellen haben dem Plan im Grundsatz zugestimmt.
Die Gemeinde von Hücker-Aschen hat bisher die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen, und zwar für die Bereiche, die nach dem Flächennutzungsplan für eine Bebauung vorgesehen sind. Der Bebauungsplan trägt die Bezeichnung “Gehlenbrink”. Zu diesem Plan werden zur Zeit die wichtigsten Träger öffentlicher Belange gehört.
Die Gemeinde Hücker-Aschen ist dem Gemeindetyp nach eine landwirtschaftlich strukturierte Wohngemeinde. Teile der Gemeinde, insbesondere der Bereich des “Hücker-Moors”, sind als überörtliches Erholungsgebiet anzusehen. Im Rahmen der Großgemeinde soll der jetzt bestehende Gemeindetyp erhalten bleiben. Die Gemeinde Hücker-Aschen gehört zu dem anerkannten ländlichen Erholungsgebiet des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinde Hücker-Aschen liegt nördlich des Zentralortes Spenge. Durch die Gemeinde führen die Landstraßen 859 und 712.
Auszug zu dem Protokollbuch der Gemeindevertretung zu Hücker-Aschen
In der am 25. April 1967 stattgefundenen Sitzung, zu welcher die Mitglieder vorschriftsmäßig eingeladen und in beschlußfähiger Anzahl erschienen waren, wurde folgendes verhandelt und beschlossen:
Beschluß: Zu Punkt 4) der Tagesordnung: Kommunale Neugliederung
Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, sich entsprechend dem Vorschlag des Oberkreiskdirektors in Herford auf der Grundlage eines Gebietsänderungsvertrages gemäß § 15 GO NW mit den übrigen Gemeinden des Amtes Spenge und den Gemeinden Westerenger und Dreyen zu einer Einheitsgemeinde zusammenzuschließen.
In dem Gebietsänderungsvertrag und in der Hauptsatzung sind Einzelheiten festzulegen. Auf jeden Fall ist in dem Gebietsänderungsvertrag die Ortsschaftsverfassung sicherzustellen. Dabei muß gewährleistet sein, daß der Ortsvorsteher unter Berücksichtigung der politischen Struktur der Ortschaft gewählt wird.
Die Gemeindevertretung geht davon aus, dass die Frage des Einsatzes des Wegewärters der Gemeinde auch in einer Einheitsgemeinde zufriedenstellend geregelt wird. Zur Bedingung wird weiter gemacht, daß der Zusammenschluß erst mit der Kommunalwahl im Jahre 1969 erfolgt.
Mit Rücksicht auf die Tatsache, daß die Gemeinden Hoyel, Westhoyel und Groß-Aschen nach den landesplanerischen Erkenntnissen zu dem Nahversorgungsbereich des Zentralortes Spenge gehören, erscheint es sinnvoll, Schritte für eine Eingliederung dieser Gemeinden in die Einheitsgemeinde Spenge einzuleiten.
Dieser Beschluß wird unter der Bedingung gefaßt, daß die Gemeinden Westerenger und Dreyen mit den Gemeinden des Amtes Spenge zu einer Einheitsgemeinde zusammenschlossen werden. Nur bei dieser Zusammenfassung wird die angestrebte Deckung von Planungs- und XXXX erreicht. Jede andere Lösung wäre unvernünftig.
Protokoll der Bürgermeisterbesprechung vom 29.01.1968 im Amtshaus Spenge:
[...] zu § 2 Abs. 2 heißt es:
In der Bürgermeisterbesprechung waren wir uns darüber einig, daß die Namen der bisherigen selbständigen Gemeinden nicht untergehen dürfen. Als Ortsteile der neuen Gemeinde sollen sie ihren Namen weiterführen. Es wird also in Zukunft heißen: Spenge-Bardüttingdorf, Spenge-Hücker-Aschen, Spenge-Lenzinghausen, Spenge-Wallenbrück.
Gemeindewahlen 1946 - 1979 in Hücker-Aschen
Datum SPD CDU FDP KPD BHE UWG
15.09.1946 2424 2126 --- 83 --- ---
17.10.1948 332 256 --- --- --- ---
09.11.1952 1787 1579 --- --- 569 ---
28.10.1956 2078 1371 --- --- --- ---
19.03.1961 1006 --- --- --- --- 1105
27.09.1964 727 --- --- --- --- 1404
23.03.1969 209 --- --- --- --- 463
04.05.1975 373 146 --- --- --- 418
30.09.1979 393 140 19 --- --- 338
In den Jahren 1946, 1952, 1956, 1961, 1964 hatte jeder Wahlberechtigte mehrere Stimmen.
Nachkriegszeit
Um das kommunale Leben weiter zu führen, wurden auf Vorschlag der einzelnen politischen Parteien einige Gemeindevertreter durch den Landrat berufen. Als Bürgermeister wurde der Bauer August Oldemeier ernannt, und als Gemeindevertreter Arbeiter Ewald-Selchow, Maurer Karl Kemner, Gastwirt Gustav Middendorf und Bauer Heinrich Beckhoff.
Später kamen noch hinzu:
Pfarrer Böhlke. Frau Gertrud Siekmann. Kaufmann Wilhelm Grothaus.
Am 15.9.1946 fand eine Neuwahl der Gemeindevertreter statt. Durch diese Wahl wurden in die Gemeindevertretung gewählt:
Karl Kenner, Hücker-Aschen Nr. 140,
Wilhelm Kirchhoff, Hücker-Aschen Nr. 6,
Heinrich Beckhoff, Hücker-Aschen Nr. 11,
Ewald Salchow, Hücker- Aschen Nr. 11,
Heinrich Süllwold, Hücker- Aschen Nr. 97,
Heinrich Menkhoff, Hücker-Aschen Nr. 134,
Wilhelm Menkhoff, Hücker-Aschen Nr. 148,
Heinrich Menke, Hücker-Aschen Nr. 126,
August Oldemeier, Hücker-Aschen Nr. 10,
Wilhelm Wortmann, Hücker-Aschen Nr. 57,
Julius Menke, Hücker-Aschen Nr. 98,
Hermann Schierbaum, Hücker-Aschen Nr. 158.
Zum Bürgermeister wurde der Gemeindevertreter Karl Kemner gewählt.
Reichspräsidentenwahl 2. Wahlgang 10.04.1932 in Hücker-Aschen
Name Partei Stimmen
Hindenburg 203
Hitler 208
Thälmann 60
Reichspräsidentenwahl 1. Wahlgang 19.03.1932 in Hücker-Aschen
Name Partei Stimmen
Duesterberg DNVP 37
Hindenburg 210
Hitler 181
Thälmann 73
Winter
(Splittergruppen) ---
Reichspräsidentenwahl 2. Wahlgang 26.04.1925 in Hücker-Aschen
Name Partei Stimmen
Hindenburg 260
Marx 213
Thälmann 2
Reichspräsidentenwahl 1. Wahlgang 29.03.1925 in Hücker-Aschen
Name Partei Stimmen
Braun SPD 216
Held BVP 1
Hellpach DDP 4
Jarres DNVP/DVP 171
Ludendorff NSDAP ---
Marx Zentrum 1
Thälmann KPD 2
Mitglieder der NSDAP am 30.01.1933 in Hücker-Aschen
Arbeiter Angestellte Beamte Gewerbetreibende Landwirte freie Berufe
1 3 x x 1 x
Reichstagswahlen 1920-1933 in Hücker-Aschen
Parteien 06.06. 04.05. 07.12. 20.05. 14.09. 06.11. 05.03.
1920 1924 1924 1928 1930 1932 1933
SPD 192 214 242 193 175 135 135
USPD 3
DNVP 120 132 118 26 48 31
DDP 10 5 8 26
DVP 68 73 42 23 18 8 10
KPD 23 4 8 28 105 81
Völkisch
Sozialer Block 5
Nat. Soz.
Freiheitsbewegung
Christlich nationale
Bauern- und Landvolk Partei 51
NSDAP 7 142 216 319
Wirtschaftspartei 17
Volksrechtpartei 18
Mittelstands- und Wirtschaftspartei 9
Westfälisch
lippisches Landvolk 34
Deutsche
Staatspartei 3
Evangelische
Volksdemokraten 6 9
Sonstige 5 5 20 3 13 2
ADF
AVP
BHE
CDU
DFU
DKP
DP
DRP
EAP
FDP
GB
GDP
GVP
KBW
KPD
NPD
RSF
RWVP
SPD
Aktion Demokratischer Fortschritt
Aktionsgemeinschaft Vierte Partei
Bund der Heimatvertriebenen und Entrechtete
Christlich Demokratische Union
Deutsche Friedens-Union
Deutsche Kommunistische Partei
Deutsche Partei
Deutsche Reichs-Partei
Europäische Arbeiter-Partei
Freie Demokratische Partei
Gesamtdeutscher Block
Gesamt-Deutsche Partei
Gesamtdeutsche Volks-Partei
Kommunistischer Bund Westdeutschland
Kommunistische Partei Deutschlands
Nationaldemokratische Partei Deutschlands
Radikal-Soziale Freiheitspartei
Rheinisch Westfälische Volks-ParteiSozialdemokratische Partei Deutschlands
Von WILHELM FRENTRUP
lm Jahre 1809 wurden unter der damaligen französischen Herrschaft die kleineren Verwaltungsbezirke, die sogenannten Landkantone, eingesetzt. Einen solchen Verwaltungsbezirk bildete auch das Amt Spenge, zu dem die Gemeinde Hücker-Aschen gehörte.
Als Maire und Kantonsbeamter wurde Ludwig Philipp Gottlieb Seippel eingesetzt. Erst die Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen vom 31.10.1841 führte den Amtskommunalverband ein. Seit dieser Zeit gehört Hücker-Aschen als amtsangehörige Gemeinde zum Amtsbezirk Spenge.
Ihre Selbstverwaltungsangelegenheiten werden von den aus der Bevölkerung gewählten Gemeindevertretern bestimmt. Die Wahl erfolgte bis 1919 nach dem sogenannten Dreiklassensystem und von 1919 bis 1933 nach der Verhältniswahl. Von 1933 bis 1945 wurden die Gemeindevertreter durch den Beauftragten der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter Partei berufen. Seit 1945 erfolgt die Wahl wieder nach demokratischen Grundsätzen. Die Gemeindevertretung wählt den Gemeinde-Vorsteher, der seit 1935 die Bezeichnung Bürgermeister führt.
Soweit aus den Akten der Amtsverwaltung Spenge hervorgeht, bekleideten das Amt eines Gemeinde-Vorstehers bzw. eines Bürgermeisters:
1819 – 1827 Colon Riepe Nr. 6,
1927 – 1841 Meyer Nr. 1,
1841 – 1851 Waldmann Nr. 2,
1851 – 1883 Kindermann Nr. 4,
1883 – 1890 Oldemeier Nr. 10,
1890 – 1896 Waldmann Nr. 2,
1896 – 1902 Kindermann Nr. 4,
1902 – 1919 Müller Diekmann Nr. 50,
1919 – 1929 Zigarrenarbeiter Wittemeyer Nr. 90,
1929 – 1938 Bauer Beckhoff Nr. 11,
1938 – 1945 Bauer Meyer Nr. 1,
1945 – 1946 Bauer Oldemeier Nr. 10, (parteilos)
1946 – 1961 Maurer Kemner Nr. 140. (SPD)
1961 - 1968 Fischer-Riepe (UWG)
Hücker-Aschen ist von jeher eine überwiegend landwirtschaftliche Gemeinde gewesen. Erst in den letzten Jahrzehnten haben sich einige Gewerbebetriebe niedergelassen, so die Möbelfabrik Kleinewächter mit etwa 40, die Möbelfabrik Gebr. Elling mit 12, eine Filiale der Zigarrenfabik André in Bünde mit etwa 90 und eine Filiale der Wäschefabrik Fischer & Co. Aus Bielefeld mit etwa 30 Arbeitskräften. Seit Jahresfrist hat Herr Faßmann als Ostflüchtling in der alten Schule in Klein-Aschen eine Wollweberei eröffnet. Hierzu kommen noch einige kleinere Zigarrenherstellungsbetriebe, Schlosser- und Schmiedewerkstätten und Tischlereien. Im übrigen bleibt aber die Landwirtschaft vorherrschend.
Der Gebietsumfang der Gemeinde Hücker-Aschen beträgt 558 ha. Sie wird von der Hauptverkehrsstraße von Spenge-Hücker-Kreuz-Ahle nach Bünde durchschnitten. Außer dem seit Jahresfrist eingerichteten Omnibusverkehr der Firma Frentrup, Bünde, der die Linie Spenge-Hücker-Kreuz-Klein-Aschen-Bünde fährt, besteht keine Verkehrsverbindung. Trotzdem wird das in der Gemeinde liegende Hücker-Moor mit seinem etwa 60 Morgen großen Binnensee von vielen Fremden aufgesucht. An den Hauptausflugstagen wie Himmelfahrt und Pfingsten beträgt die Besucherzahl bis zu 10.000.
Namen der Parteien
Liebe Spengerinnen und Spenger,
das Jahr 2025 war mal wieder ein Kommunalwahljahr und ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen herzlich zu danken, dass Sie mir mehrheitlich noch einmal Ihr Vertrauen geschenkt haben. Das ist nicht selbstverständlich und für mich Ansporn, auch in den kommenden Jahren bestmögliche Ergebnisse für Spenge zu erzielen.
Die Rahmenbedingungen sind aktuell äußerst herausfordernd. Die Pandemiefolgen wurden durch den Ukrainekrieg mit vielen Flüchtlingen, die Energiekrise und eine lange nicht erlebte Inflation verschärft. Die wirtschaftliche Entwicklung könnte ich mir gerade auch etwas besser vorstellen. Stark steigende Kosten werden nicht von entsprechenden Mehreinnahmen kompensiert, so dass sämtliche öffentlichen Haushalte ins Defizit gerutscht sind.
Ich bin generell allerdings ein optimistischer Mensch und wünsche mir deshalb gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zuversicht. Ein gutes Bewusstsein dafür, dass wir uns trotz aller zu lösenden Probleme insgesamt über gute Lebensbedingungen freuen dürfen, wäre auch stimmig.
Es gibt auch einiges Erfreuliches zu berichten.
Die Stadtentwicklungsprojekte Martinsweg und Martinspark konnten im Laufe des Jahres fertiggestellt werden. Die Geh-/Radweglücke an der Neuenkirchener Straße wurde gerade geschlossen und die Klimaneutralität des Rathauses ist in Arbeit. Das Feuerwehrgerätehaus in Hücker-Aschen ist im Bau und in Lenzinghausen steht der Baubeginn kurz bevor.
Ich persönlich freue mich nun auf eine besinnliche Adventszeit und hoffe, Ihnen geht es ähnlich. Vielleicht sehen wir uns ja auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Martinskirche, zu dessen Besuch ich Sie herzlich einladen möchte.
Abschließend wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit und alles Beste für das Jahr 2026.
Bitte bleiben Sie alle gesund und positiv gestimmt.
Bernd Dumcke
Bürgermeister der Stadt Spenge
Bürgermeisterwahl Spenge 2025 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
15.09.2025 778 520 14 506 Bernd Dumcke SPD 218 43,08
Lars Hartwig CDU 178 35,18
Ralf Kinnius UWG 83 16,40
Finja Melina Bühler Die Partei 27 5,30
(Bernd Dumcke mit 50,35 % aller 7.296 Stimmen der Stadt Spenge als Bürgermeister wiedergewählt)
Bürgermeisterwahl Spenge 2020 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
13.09.2020 1306 836 11 825 Bernd Dumcke SPD 402 48,73
Lars Hartwig CDU und 332 40,20
Grüne
Kinnius UWG 91 11,08
(Bernd Dumcke mit 51,76 % aller 7.283 Stimmen der Stadt Spenge als Bürgermeister wiedergewählt)
Bürgermeisterwahl Spenge 2014 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
25.05.2014 1256 819 9 810 Bernd Dumcke SPD 363 44,90
Lars Hartwig CDU 349 43,13
Ralf Sieker UWG 68 8,33
Rainer Kalla FDP 20 2,44
(Bernd Dumcke mit 51,76 % aller 7.455 Stimmen der Stadt Spenge als Bürgermeister wiedergewählt)
Bürgermeisterwahl Spenge 2009 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
30.08.2009 1271 804 11 793 Jan C. Janßen CDU/FDP 339 43,23
Bernd Dumcke SPD 324 44,89
Sonstige 130
Bürgermeisterwahl Spenge 1995-2004 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
00.00.1995 Christian Manz CDU
12.09.1999 Christian Manz CDU 63,70
00.00.2004 Christian Manz CDU 70,39 !
(Christian Manz war von 1995 bis 2009 Bürgermeister von Spenge, wurde danach Landrat des Kreises Herford)
Bürgermeisterwahl Spenge 1984-1994 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
00.00.1984 Karl-Heinz Wiegelmann SPD
19.10.1989 Karl-Heinz Wiegelmann SPD
00.00.1994 Karl-Heinz Wiegelmann SPD
Bürgermeisterwahl Spenge 1969-1984 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
1969-1984 Karl Obermann UWG
Amtsbürgermeisterwahl Spenge 1945-1968 - Wahlbezirk Hücker-Aschen
Datum Wahlberechtigte Wähler/innen ungültig gültig Name Partei Stimmen Prozent
00.06.1945 von der engl. Besatzungsmacht eingesetzt Heinrich Hildebrand SPD
1946-1948 Heinrich Freese SPD
1948-1956 Heinrich Foth SPD
1956-1964 Heinrich Hildebrand SPD
1964-1968 Wilhelm Froböse SPD
